Agiles Glossar
Unser Agiles Glossar entzaubert und erklärt die vielen Fachbegriffe wie beispielsweise DSDM Atern, ScrumMaster, Velocity, Planungs-Poker, Lean etc., die durch alle möglichen eZines und Printmedien geistern, und erklärt, was hinter den Begrifflichkeiten steckt.
Wenn Sie Begriffe vermissen, die Ihrer Meinung nach erklärt gehören oder falls Sie Fragen haben, mailen Sie uns doch einfach unter
Index
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| Agile Manifesto | Im Februar 2001 trafen sich die agilen Köpfe dieser Welt, um darüber zu diskutieren, welches denn der wahre agile Prozess sei. Es handelte sich z.B. um Ken Schwaber und Jeff Sutherland aus dem Scrum-Lager, Kent Beck von XP, Alistair Cockburn von der Crystal Family und viele andere Vorreiter der agilen Bewegung. Erwartungsgemäß konnten sie sich nicht auf die einzig wahre Methode einigen, sie verfassten aber das Agile Manifest, sozusagen der Kleinste Gemeinsame Nenner aller agilen Methoden.
Diese besagen:
Obwohl die Dinge auf der rechten Seite ihren Wert haben, werten wir die Dinge auf der linken Seite doch höher. Dies wird gemeinhin als das agile Wertesystem bezeichnet, also die Prinzipien, die allen agilen Methoden gemeinsam ist. Näheres unter http://agilemanifesto.org/ |
| Agiles Planen | Gemeinhin sind agile Vorgehensweisen dafür berüchtigt, keine Planungsanteile zu besitzen, sondern chaotisch zu sein. Dies ist falsch, wie man an der Grafik sehen kann. Bei Scrum gibt es in den Sprints vier explizite Planungs-Meetings:
Dazu kommen nebenläufige Planungstätigkeiten, die bei Bedarf durchgeführt werden:
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| Agiles Schätzen | Schätzungen werden in agilen Projekten nicht im stillen Kämmerlein vorgenommen, sondern in einer gemeinsamen Teamrunde, damit alle das Thema kennen und eine Zahl entsteht, die von allen mitgetragen wird. Näheres siehe unter Planning Poker. |
| Anforderungen | Anforderungen sind die Eigenschaften, von denen der Auftraggeber möchte, dass das neue Produkt sie erfüllt.
Hierbei ergeben sich zwei Probleme:
Aus diesem Grund werden in agilen Projekten keine Lastenhefte geschrieben, auf die dann der Auftragnehmer mit einem Pflichtenheft antwortet (wie krank ist das denn? Ich schreibe auf, was ich glaube, verstanden zu haben? Wie wäre es mal mit reden?), sondern alle Anforderungen werden in Form von User Stories formuliert und in das Product Backlog geschrieben. Diese Anforderungen sind dann so formuliert, dass man im engen Dialog herausfinden muss, was genau gemeint ist und genügend Spielraum hat, um Implementierungsdetails selbst zu bestimmen. |
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