Agiles Glossar

Unser Agiles Glossar entzaubert und erklärt die vielen Fachbegriffe wie beispielsweise DSDM Atern, ScrumMaster, Velocity, Planungs-Poker, Lean etc., die durch alle möglichen eZines und Printmedien geistern, und erklärt, was hinter den Begrifflichkeiten steckt.

Wenn Sie Begriffe vermissen, die Ihrer Meinung nach erklärt gehören oder falls Sie Fragen haben, mailen Sie uns doch einfach unter

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Backlog Ein Backlog ist einfach eine Liste von Dingen, die noch erledigt werden müssen. In Scrum werden Anforderungen in ein Backlog geschrieben.

Man unterscheidet zwischen

Berichte Berichte im herkömmlichen Sinne gibt es in der agilen Welt nicht mehr. An deren Stelle gibt es ein Daily Scrum, das öffentlich ist und wo sich jeder über den aktuellen Stand des Projektes informieren kann und mindestens ein Burn Down Chart, an dem der Fortschritt im aktuellen Sprint abgelesen werden kann.
Burn Down Chart Am Anfang eines Sprints wird festgelegt, welche User Stories im Sprint umgesetzt werden. Jede einzelne Story ist vorab in ihrer Größe (in Story Points) geschätzt worden.

Der Anfang eines Burn Down Charts ist die Summe der Story Points, die in diesem Sprint abgearbeitet werden sollen (Y-Achse). Auf der X-Achse sind die Tage des Sprints aufgezeichnet. Nach der Abarbeitung jeder Story wird am Tag der Erledigung die entsprechende Punktzahl abgezogen, so dass im Laufe des Sprints die Kurve absteigend gegen Null läuft. Wichtig ist hier, dass nur 100% fertige Stories abgetragen werden, 80% erledigt z.B. wird noch als null gewertet.

Beispiel eines Burn Down Charts:

Business Value Neudeutsch für Geschäftswert. Dies ist in der agilen Welt der zentrale Begriff, an dem sich jeder Realisierungsaufwand messen muss. Jede User Story muss vom Product Owner nach Business Value bewertet und in der Priorität eingestuft werden. Danach wird die Größe der Story in Story Points bewertet. Über die Velocity und die Größe des Teams kann letztendlich auf den Preis für die Story rückgerechnet werden. Nur wenn der Business Value größer ist als der Preis für die Realisierung, sollte die Story umgesetzt werden.

Außerdem gilt die Grundregel, dass jede Story einen Business Value besitzen muss. Rein technische Stories, die keinen Mehrwert für den Auftraggeber besitzen, gibt es nicht. Technische Details, die sicher wichtig sind, werden nur im Zusammenhang mit einer Story umgesetzt, die einen echten Business Value besitzt.


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