EJB-Glossar
Unser EJB (3.0)-Glossar entzaubert und erklärt die vielen Fachbegriffe wie beispielsweise Inversion of Control, Configuration by Exception, POJO, POJI, Dependency Injection etc., die durch alle möglichen eZines und Printmedien geistern, und erklärt, was hinter den Begrifflichkeiten steckt. Lesen Sie auch unser Buch EJB 3 komplett, in dem wir die Themen ausführlich erläutern.
Wenn Sie Begriffe vermissen, die Ihrer Meinung nach erklärt gehören oder falls Sie Fragen haben, mailen Sie uns doch einfach unter
Index
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| DD | EJB 1.x EJB 2.x | Akronym für Deployment Descriptor |
| Detached Entity | EJB 3.0 | siehe JPA-Glossar |
| Detached Object | EJB 3.0 | siehe JPA-Glossar |
| Dependency Injection | EJB 3.0 | Der Begriff Dependency Injection (DI) ist eine spezialisierte Version des Inversion-of-Control-Musters. Martin Fowler hat diesen Begriff in http://martinfowler.com/articles/injection.html eingeführt, da die Charakteristik der Verwendung der Inversion of Control in den aktuell in den Medien stark vertretenen leichtgewichtigen Containern/Frameworks eher den Charakter der Injektion von Referenzen über benötigte Objekte/Klassen hat.
Die Motivation für die Einführung von DI in EJB 3 ist es, für EJB-Komponenten den Zugriff auf Ressourcen bzw. den Erhalt von Referenzen auf Ressourcen zu vereinfachen und damit letztlich auch die Notwendigkeit des Implementierens von Code für den Zugriff über die JNDI API. Dependency Injection bedeutet für die EJB-Technologie, dass der Entwickler den Code für den Erhalt von Referenzen auf Ressourcen mittels der Nutzung der JNDI API nicht mehr selbst implementieren muss, sondern die benötigten Referenzen durch die Verwendung von Annotationen bzw. die Hinterlegung im XML von Deployment-Deskriptoren anfordert. Der Container stellt dann zur Laufzeit die benötigten Referenzen auf Ressourcen zur Verfügung. D.h. EJB-Komponenten fragen nicht mehr aktiv den sie umgebenden Container nach Referenzen, sondern bekommen Referenzen auf Ressourcen von außen durch den Container injiziert. Der Entwickler annotiert dazu mittels Meta-Annotation wahlweise Instanzvariablen oder Setter-Methoden einer EJB-Komponente, wo der EJB-Container die gewünschten Referenzen injizieren (einfügen) soll. Optional kann der Entwickler diese Informationen auch in XML als Deployment-Deskriptor hinterlegen. Der Container sorgt automatisch dafür, dass spätestens vor der Ausführung der ersten Methode der EJB-Komponente die entsprechenden Referenzen der EJB-Komponente zur Verfügung gestellt werden. Die für EJB 3 bevorzugte Variante ist die Nutzung von Annotationen. |
| Deployment-Deskriptor | EJB 1.x EJB 2.x | Der Deployment Deskriptor enthält im XML-Format Informationen für die Generierung und Ausführung von EJB-Komponenten zur Lauf- und Kompilierungszeit. Hierbei handelt es sich um deklarative Programmierung, da der Entwickler Features/Funktionalitäten der EJB-Komponenten durch “einfaches” Angeben bestimmter Schlüsselwörter innerhalb eines Deployment Deskriptors erreichen kann, ohne programmieren zu müssen. Beispielsweise lässt sich darüber die Transaktionalität von EJB-Komponenten steuern. |
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